Leoni Bulgarien, Teil des deutschen Herstellers von Kfz-Bordnetzsystemen Leoni, wird laut „SeeNews“ sein Werk in Pleven bis Jahresende schließen, da es ihm an langfristiger strategischer und finanzieller Nachhaltigkeit mangelt. Das Werk in Nordbulgarien, das rund 1.300 Mitarbeiter beschäftigt, hat mit Personalmangel und hoher Inflation zu kämpfen, teilte Leoni Bulgarien mit. Nach der Schließung wird Leoni Bulgaria das Liquidationsverfahren einleiten. Alle laufenden Projekte werden bis zum geplanten Produktionsstopp im Werk Pleven abgewickelt und anschließend in das globale Produktionsnetzwerk von Leoni integriert, so das Unternehmen. Leoni hatte 2018 den ersten Spatenstich für das 32 Mio Euro teure Werk gesetzt. Die Anlage, in der zu Spitzenzeiten mehr als 2.000 Mitarbeiter beschäftigt waren, sollte Aufträge erfüllen, die Leoni von einem ungenannten deutschen Automobilunternehmen erhalten hatte. Leoni, einer der größten Hersteller von Kabelbäumen für die Automobilindustrie, kämpft seit 2015 mit Schwierigkeiten, als sein ehrgeiziger Wachstumsplan nach hinten losging und zu einer übermäßigen Verschuldung und betrieblichen Fehlern führte. Im Rahmen eines Umstrukturierungsplans wurde Leoni 2023 von der Frankfurter Börse genommen, wodurch die Minderheitsaktionäre aus dem Unternehmen verschwanden.
OID+: Deutsches Unternehmen Leoni schließt Werk
Leoni Bulgarien, Teil des deutschen Herstellers von Kfz-Bordnetzsystemen Leoni, wird laut „SeeNews“ sein Werk in Pleven bis Jahresende schließen, da es ihm an langfristiger strategischer und finanzieller Nachhaltigkeit mangelt. Das Werk in Nordbulgarien, das rund 1.300 Mitarbeiter beschäftigt, hat mit Personalmangel und hoher Inflation zu kämpfen, teilte Leoni Bulgarien mit.
Nach der Schließung wird Leoni Bulgaria das Liquidationsverfahren einleiten. Alle laufenden Projekte werden bis zum geplanten Produktionsstopp im Werk Pleven abgewickelt und anschließend in das globale Produktionsnetzwerk von Leoni integriert, so das Unternehmen.
Leoni hatte 2018 den ersten Spatenstich für das 32 Mio Euro teure Werk gesetzt. Die Anlage, in der zu Spitzenzeiten mehr als 2.000 Mitarbeiter beschäftigt waren, sollte Aufträge erfüllen, die Leoni von einem ungenannten deutschen Automobilunternehmen erhalten hatte.
Leoni, einer der größten Hersteller von Kabelbäumen für die Automobilindustrie, kämpft seit 2015 mit Schwierigkeiten, als sein ehrgeiziger Wachstumsplan nach hinten losging und zu einer übermäßigen Verschuldung und betrieblichen Fehlern führte. Im Rahmen eines Umstrukturierungsplans wurde Leoni 2023 von der Frankfurter Börse genommen, wodurch die Minderheitsaktionäre aus dem Unternehmen verschwanden.