Die Regierung im Nato-Land Litauen hat zur Finanzierung eines neuen Stützpunktes für die dorthin zu verlegende Bundeswehrbrigade Hilfen bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) beantragt. Es sei „ein sehr wichtiges und ein sehr anspruchsvolles Projekt“, sagte EIB-Präsidentin Nadia Calviño der „Süddeutschen Zeitung“ laut „AFP“. Bis 2027 soll knapp 5000 Bundeswehrsoldaten der Brigade dauerhaft in Litauen stationiert werden. Während die Bundeswehr mit Kosten von mehr als 10 Mrd Euro kalkuliert, plant die Regierung in Vilnius, mehr als 1 Mrd Euro für den neuen Stützpunkt in Rūdninkai nahe der Grenze zu Belarus auszugeben. Auch für den Bau von Schulen und Kindergärten für die Kinder der Bundeswehrsoldaten ist Litauen zuständig. Die Förderbank mit Sitz in Luxemburg finanziert bisher vor allem Klimaschutzprojekte. Sie will ihre Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit in diesem Jahr auf 2 Mrd Euro verdoppeln. Aus Sicht von EIB-Präsidentin Calviño müssen sich die Europäer „auf unsere Stärken besinnen, für unsere Interessen eintreten und jene regelbasierte Weltordnung verteidigen, von der wir in den vergangenen 80 Jahren so sehr profitiert haben“. Angesichts der neuen US-Haltung unter Präsident Donald Trump gelte zu akzeptieren, dass nun „ein Wendepunkt in der geopolitischen Ordnung“ erreicht sei und die EU-Staaten besonders geschlossen auftreten müssten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte die Rolle der Bundeswehr bei der Sicherung der Nato-Außengrenze bereits bei seinem Besuch in Litauen Ende Januar hervorgehoben. Die Stationierung der Brigade Litauen schreite „konsequent und planmäßig voran“, sagte Pistorius damals. Bis Ende des Jahres sollen demnach rund 500 Bundeswehrsoldaten in Litauen stationiert sein.
OID+: Stützpunkt neuer Bundeswehrbrigade mit EIB-Hilfen
Die Regierung im Nato-Land Litauen hat zur Finanzierung eines neuen Stützpunktes für die dorthin zu verlegende Bundeswehrbrigade Hilfen bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) beantragt. Es sei „ein sehr wichtiges und ein sehr anspruchsvolles Projekt“, sagte EIB-Präsidentin Nadia Calviño der „Süddeutschen Zeitung“ laut „AFP“.
Bis 2027 soll knapp 5000 Bundeswehrsoldaten der Brigade dauerhaft in Litauen stationiert werden. Während die Bundeswehr mit Kosten von mehr als 10 Mrd Euro kalkuliert, plant die Regierung in Vilnius, mehr als 1 Mrd Euro für den neuen Stützpunkt in Rūdninkai nahe der Grenze zu Belarus auszugeben. Auch für den Bau von Schulen und Kindergärten für die Kinder der Bundeswehrsoldaten ist Litauen zuständig.
Die Förderbank mit Sitz in Luxemburg finanziert bisher vor allem Klimaschutzprojekte. Sie will ihre Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit in diesem Jahr auf 2 Mrd Euro verdoppeln.
Aus Sicht von EIB-Präsidentin Calviño müssen sich die Europäer „auf unsere Stärken besinnen, für unsere Interessen eintreten und jene regelbasierte Weltordnung verteidigen, von der wir in den vergangenen 80 Jahren so sehr profitiert haben“. Angesichts der neuen US-Haltung unter Präsident Donald Trump gelte zu akzeptieren, dass nun „ein Wendepunkt in der geopolitischen Ordnung“ erreicht sei und die EU-Staaten besonders geschlossen auftreten müssten.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte die Rolle der Bundeswehr bei der Sicherung der Nato-Außengrenze bereits bei seinem Besuch in Litauen Ende Januar hervorgehoben. Die Stationierung der Brigade Litauen schreite „konsequent und planmäßig voran“, sagte Pistorius damals. Bis Ende des Jahres sollen demnach rund 500 Bundeswehrsoldaten in Litauen stationiert sein.