DOW JONES–Die chinesische Evergrande Group, einer der weltweit am höchsten verschuldeten Immobilienentwickler, wird noch in diesem Monat von der Hongkonger Börse genommen, da sie die Zulassungsnormen der Aufsichtsbehörde nicht erfüllt hat. Diese Entscheidung erfolgte aufgrund der Regelung, dass die Wertpapiere des Unternehmens für einen ununterbrochenen Zeitraum von 18 Monaten vom Handel ausgesetzt waren. Evergrande erklärte, keine Überprüfung der Entscheidung zur Widerrufung der Notierung zu beantragen. Die Notierung der Aktien wird ab dem 25. August widerrufen. Das Unternehmen wurde im Januar letzten Jahres von einem Hongkonger Gericht zur Liquidation verurteilt, nachdem es sich nicht auf einen Restrukturierungsplan mit den Gläubigern einigen konnte. Evergrande geriet 2021 mit Dollar-Anleihen in Verzug, nachdem es Verbindlichkeiten in Höhe von über 300 Mrd US-Dollar angehäuft hatte, was zu einer breiteren Immobilienkrise in China beitrug. Die von Hongkong bestellten Liquidatoren konnten bisher Vermögenswerte in Höhe von 255 Mio US-Dollar verwerten, was sie als „bescheiden“ bezeichneten.
AsienInsider: Evergrande wird von der Hongkonger Börse genommen
DOW JONES–Die chinesische Evergrande Group, einer der weltweit am höchsten verschuldeten Immobilienentwickler, wird noch in diesem Monat von der Hongkonger Börse genommen, da sie die Zulassungsnormen der Aufsichtsbehörde nicht erfüllt hat. Diese Entscheidung erfolgte aufgrund der Regelung, dass die Wertpapiere des Unternehmens für einen ununterbrochenen Zeitraum von 18 Monaten vom Handel ausgesetzt waren.
Evergrande erklärte, keine Überprüfung der Entscheidung zur Widerrufung der Notierung zu beantragen. Die Notierung der Aktien wird ab dem 25. August widerrufen.
Das Unternehmen wurde im Januar letzten Jahres von einem Hongkonger Gericht zur Liquidation verurteilt, nachdem es sich nicht auf einen Restrukturierungsplan mit den Gläubigern einigen konnte. Evergrande geriet 2021 mit Dollar-Anleihen in Verzug, nachdem es Verbindlichkeiten in Höhe von über 300 Mrd US-Dollar angehäuft hatte, was zu einer breiteren Immobilienkrise in China beitrug. Die von Hongkong bestellten Liquidatoren konnten bisher Vermögenswerte in Höhe von 255 Mio US-Dollar verwerten, was sie als „bescheiden“ bezeichneten.