Wenige Tage, nachdem Rheinmetall den Bau zweier Fabriken in Bulgarien verkündet hatte, hat der deutsche Rüstungskonzern nun auch mit Rumänien vereinbart, gemeinsam eine 535 Mio Euro teure Pulverfabrik in der zentralrumänischen Stadt Victoria im Kreis Brasov zu errichten, teilte das Wirtschaftsministerium in Bukarest laut „SeeNews“ mit. „Der rumänische Staat wird zusammen mit Rheinmetall, dem größten europäischen Waffenhersteller, in Rumänien das für die Verteidigungsindustrie notwendige Pulver produzieren, sowohl für den heimischen Bedarf als auch für die gesamte Region“, so das Wirtschaftsministerium. Der Bau der Pulverfabrik wird 2026 beginnen und drei Jahre dauern. Das Projekt wird 700 Arbeitsplätze vor Ort schaffen, wenn die Fabrik ihren Betrieb aufnimmt. Der vertragliche Rahmen wurde jetzt in Deutschland nach Verhandlungen abgeschlossen, in denen Rumänien sich ein Vetorecht bei wichtigen Entscheidungen, die obligatorische Beteiligung rumänischer Lieferanten an dem Projekt, faire Lizenzkosten, eine klar quantifizierte Beteiligung des rumänischen Staates sowie staatliche Einsparungen von über 93 Mio Euro im Vergleich zu einer früheren Vertragsform gesichert hat, sagte der rumänische Wirtschaftsminister Radu Miruta. Im vergangenen Monat gab Rheinmetall bekannt, dass es seine Produktionskapazitäten in Rumänien ausbauen wird, um die Produktion der Schützenpanzer Lynx sowie eine erhöhte Munitionsproduktion zu ermöglichen. Die Fahrzeuge sollen von der lokalen Tochtergesellschaft Rheinmetall Automecanica mit Sitz in der zentral gelegenen Stadt Medias hergestellt werden. Im vergangenen Jahr erwarb Rheinmetall einen Anteil von 72,5% an dem rumänischen Fahrzeughersteller Automecanica Medias, der nun unter dem Namen Rheinmetall Automecanica firmiert. Rheinmetall und Automecanica arbeiten seit 2022 zusammen, als sie eine Partnerschaft zur Betreibung einer Wartungs- und Reparaturwerkstatt in der nordwestrumänischen Stadt Satu Mare eingingen. Die Vereinbarung zwischen Rumänien und Rheinmetall kommt wenige Tage, nachdem bekannt wurde, dass das deutsche Unternehmen und Bulgarien vereinbart haben, gemeinsam zwei Werke zu bauen – für Schießpulver und für 155-mm-Artilleriegeschosse auf dem Gelände des staatlichen Munitionswerks VMZ im Ort Sopot.
OID+: Rheinmetall baut 535 Mio Euro teure Pulverfabrik
Wenige Tage, nachdem Rheinmetall den Bau zweier Fabriken in Bulgarien verkündet hatte, hat der deutsche Rüstungskonzern nun auch mit Rumänien vereinbart, gemeinsam eine 535 Mio Euro teure Pulverfabrik in der zentralrumänischen Stadt Victoria im Kreis Brasov zu errichten, teilte das Wirtschaftsministerium in Bukarest laut „SeeNews“ mit.
„Der rumänische Staat wird zusammen mit Rheinmetall, dem größten europäischen Waffenhersteller, in Rumänien das für die Verteidigungsindustrie notwendige Pulver produzieren, sowohl für den heimischen Bedarf als auch für die gesamte Region“, so das Wirtschaftsministerium.
Der Bau der Pulverfabrik wird 2026 beginnen und drei Jahre dauern. Das Projekt wird 700 Arbeitsplätze vor Ort schaffen, wenn die Fabrik ihren Betrieb aufnimmt. Der vertragliche Rahmen wurde jetzt in Deutschland nach Verhandlungen abgeschlossen, in denen Rumänien sich ein Vetorecht bei wichtigen Entscheidungen, die obligatorische Beteiligung rumänischer Lieferanten an dem Projekt, faire Lizenzkosten, eine klar quantifizierte Beteiligung des rumänischen Staates sowie staatliche Einsparungen von über 93 Mio Euro im Vergleich zu einer früheren Vertragsform gesichert hat, sagte der rumänische Wirtschaftsminister Radu Miruta.
Im vergangenen Monat gab Rheinmetall bekannt, dass es seine Produktionskapazitäten in Rumänien ausbauen wird, um die Produktion der Schützenpanzer Lynx sowie eine erhöhte Munitionsproduktion zu ermöglichen. Die Fahrzeuge sollen von der lokalen Tochtergesellschaft Rheinmetall Automecanica mit Sitz in der zentral gelegenen Stadt Medias hergestellt werden. Im vergangenen Jahr erwarb Rheinmetall einen Anteil von 72,5% an dem rumänischen Fahrzeughersteller Automecanica Medias, der nun unter dem Namen Rheinmetall Automecanica firmiert. Rheinmetall und Automecanica arbeiten seit 2022 zusammen, als sie eine Partnerschaft zur Betreibung einer Wartungs- und Reparaturwerkstatt in der nordwestrumänischen Stadt Satu Mare eingingen.
Die Vereinbarung zwischen Rumänien und Rheinmetall kommt wenige Tage, nachdem bekannt wurde, dass das deutsche Unternehmen und Bulgarien vereinbart haben, gemeinsam zwei Werke zu bauen – für Schießpulver und für 155-mm-Artilleriegeschosse auf dem Gelände des staatlichen Munitionswerks VMZ im Ort Sopot.