DOW JONES–Nissan Motor hat sein fünftes Quartal in Folge mit einem Nettoverlust abgeschlossen, teils bedingt durch US-Zölle. Für das Ende September abgeschlossene Quartal meldete das Unternehmen einen Verlust von 106,2 Mrd Yen (etwa 689,1 Mio US-Dollar), nach 9,3 Mrd Yen Verlust im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz im zweiten Quartal sank um 3,8% auf 2,872 Bill Yen. Nissan erklärte, dass US-Zölle den operativen Gewinn um 81,1 Mrd Yen belastet hätten, nach 68,7 Mrd Yen im ersten Quartal. Für das laufende Geschäftsjahr bis März rechnet das Unternehmen mit einem Rückgang der globalen Verkaufszahlen um 2,9% auf 3,25 Mio Fahrzeuge.
Verkauf des Hauptsitzes Am Donnerstag kündigte Nissan zudem den Verkauf seines Hauptsitzes in Yokohama, südlich von Tokyo, für über 600 Mio US-Dollar an. Die Erlöse sollen in Umstrukturierungsmaßnahmen fließen. Bereits in der vergangenen Woche hatte Nissan seine Umsatzprognose für das Jahr auf 11,7 Bill Yen gesenkt, was einem Rückgang von 7,4% entspricht, bei einem geschätzten operativen Verlust von 275 Mrd. Das Unternehmen rechnet weiterhin damit, dass US-Zölle das operative Ergebnis für das Gesamtjahr um 275 Mrd Yen belasten werden. Um die schwachen Verkäufe auszugleichen, plant Nissan, 20.000 Arbeitsplätze bis März 2028 abzubauen und die globale Produktionskapazität (ohne China) von 3,5 Mio auf 2,5 Mio Fahrzeuge zu reduzieren. Die Zahl der Fertigungsstandorte soll von 17 auf 10 sinken.
AsienInsider: Nissan schreibt fünften Quartalsverlust in Folge
DOW JONES–Nissan Motor hat sein fünftes Quartal in Folge mit einem Nettoverlust abgeschlossen, teils bedingt durch US-Zölle. Für das Ende September abgeschlossene Quartal meldete das Unternehmen einen Verlust von 106,2 Mrd Yen (etwa 689,1 Mio US-Dollar), nach 9,3 Mrd Yen Verlust im Vorjahreszeitraum.
Der Umsatz im zweiten Quartal sank um 3,8% auf 2,872 Bill Yen. Nissan erklärte, dass US-Zölle den operativen Gewinn um 81,1 Mrd Yen belastet hätten, nach 68,7 Mrd Yen im ersten Quartal. Für das laufende Geschäftsjahr bis März rechnet das Unternehmen mit einem Rückgang der globalen Verkaufszahlen um 2,9% auf 3,25 Mio Fahrzeuge.
Verkauf des Hauptsitzes
Am Donnerstag kündigte Nissan zudem den Verkauf seines Hauptsitzes in Yokohama, südlich von Tokyo, für über 600 Mio US-Dollar an. Die Erlöse sollen in Umstrukturierungsmaßnahmen fließen. Bereits in der vergangenen Woche hatte Nissan seine Umsatzprognose für das Jahr auf 11,7 Bill Yen gesenkt, was einem Rückgang von 7,4% entspricht, bei einem geschätzten operativen Verlust von 275 Mrd.
Das Unternehmen rechnet weiterhin damit, dass US-Zölle das operative Ergebnis für das Gesamtjahr um 275 Mrd Yen belasten werden. Um die schwachen Verkäufe auszugleichen, plant Nissan, 20.000 Arbeitsplätze bis März 2028 abzubauen und die globale Produktionskapazität (ohne China) von 3,5 Mio auf 2,5 Mio Fahrzeuge zu reduzieren. Die Zahl der Fertigungsstandorte soll von 17 auf 10 sinken.