Das international stark expandierende Fintech-Unternehmen Revolut hat bestätigt, dass es alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen von der Ungarischen Nationalbank (MNB) für die Eröffnung seiner lokalen Niederlassung erhalten hat. Damit ist der Weg frei für Kunden, lokale Bankkonten mit ungarischen IBANs zu eröffnen, schreibt „bne IntelliNews“. Mit der neuen Lizenz erhalten ungarische Kunden bald inländische HU-IBAN-Kontonummern, welche die derzeitigen litauischen Nummern ersetzen. Die in Litauen registrierte Revolut Bank UAB erklärte, dass die Gründung ihrer ungarischen Niederlassung ihre Marktpräsenz stärkt und ihre Strategie der europäischen Expansion unterstützt. Durch diese Änderung werden Überweisungen und Gehaltszahlungen einfacher und kostengünstiger, da lokale Transaktionen nicht mehr als internationale Transaktionen gelten. Revolut, das bereits rund 2 Mio Kunden bedient, hat sein lokales Team seit Monaten erweitert und sich auf die Eröffnung seiner lokalen Niederlassung vorbereitet. Als registrierte Niederlassung unterliegt Revolut nun ebenso wie lokale Banken den ungarischen Banksteuern und Transaktionsgebühren. Revolut hat sich zu einem bedeutenden Konkurrenten für traditionelle ungarische Banken entwickelt, insbesondere im Bereich Devisenhandel und Geldtransfers. Obwohl seine Rolle im Sparbereich nach wie vor begrenzt ist, hat seine rasche Expansion bei den etablierten Banken Besorgnis ausgelöst. Die Banken kritisieren seit langem das regulatorische Ungleichgewicht und argumentieren, dass ausländische Fintech-Unternehmen aufgrund laxer Auflagen einen erheblichen Marktvorteil genießen. Im Gegensatz zu lokalen Banken sind sie ganz oder teilweise von der Bankenabgabe, der Sondersteuer oder der Aufstellung von Geldautomaten in ländlichen Gebieten, einer neuen Initiative der Regierung, befreit. Außerdem gelten für sie weniger strenge Datenschutz- und Cybersicherheitsvorschriften.
OID+: Revolut erhält grünes Licht für Niederlassung
Das international stark expandierende Fintech-Unternehmen Revolut hat bestätigt, dass es alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen von der Ungarischen Nationalbank (MNB) für die Eröffnung seiner lokalen Niederlassung erhalten hat. Damit ist der Weg frei für Kunden, lokale Bankkonten mit ungarischen IBANs zu eröffnen, schreibt „bne IntelliNews“.
Mit der neuen Lizenz erhalten ungarische Kunden bald inländische HU-IBAN-Kontonummern, welche die derzeitigen litauischen Nummern ersetzen. Die in Litauen registrierte Revolut Bank UAB erklärte, dass die Gründung ihrer ungarischen Niederlassung ihre Marktpräsenz stärkt und ihre Strategie der europäischen Expansion unterstützt. Durch diese Änderung werden Überweisungen und Gehaltszahlungen einfacher und kostengünstiger, da lokale Transaktionen nicht mehr als internationale Transaktionen gelten. Revolut, das bereits rund 2 Mio Kunden bedient, hat sein lokales Team seit Monaten erweitert und sich auf die Eröffnung seiner lokalen Niederlassung vorbereitet.
Als registrierte Niederlassung unterliegt Revolut nun ebenso wie lokale Banken den ungarischen Banksteuern und Transaktionsgebühren. Revolut hat sich zu einem bedeutenden Konkurrenten für traditionelle ungarische Banken entwickelt, insbesondere im Bereich Devisenhandel und Geldtransfers. Obwohl seine Rolle im Sparbereich nach wie vor begrenzt ist, hat seine rasche Expansion bei den etablierten Banken Besorgnis ausgelöst.
Die Banken kritisieren seit langem das regulatorische Ungleichgewicht und argumentieren, dass ausländische Fintech-Unternehmen aufgrund laxer Auflagen einen erheblichen Marktvorteil genießen. Im Gegensatz zu lokalen Banken sind sie ganz oder teilweise von der Bankenabgabe, der Sondersteuer oder der Aufstellung von Geldautomaten in ländlichen Gebieten, einer neuen Initiative der Regierung, befreit. Außerdem gelten für sie weniger strenge Datenschutz- und Cybersicherheitsvorschriften.