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OID+: Skoda erwägt Bahn-Joint Venture

By Märkte Weltweit Medien – Redaktion on 11/11/2025

Die tschechische Skoda-Gruppe strebt die Gründung eines Joint Ventures in Usbekistan für die Montage von Schienenfahrzeugen an, berichtet die „Taschkent Times“ unter Berufung auf eine Unternehmensmitteilung über ein Treffen mit Präsident Schawkat Mirsijojew.
Die Skoda-Gruppe stellte dabei einen strategischen Plan für den Eintritt in den Markt vor.
Dieser sieht ein Joint Venture für die Montage von Eisenbahnwaggons, die technische Wartung und Reparatur während des gesamten Lebenszyklus der Schienenfahrzeuge sowie die Gründung einer Skoda Academy School of Excellence für Aus- und Weiterbildung vor.
Petr Novotny, CEO der Skoda-Gruppe, betonte, dass jeder dieser Bereiche einen konkreten Schritt im Einklang mit dem neuen Abkommen über verstärkte Partnerschaft und Zusammenarbeit (EPCA) und der europäischen Global-Gateway-Strategie darstelle.
Ihm zufolge ist Zentralasien einer der Schwerpunktbereiche der Unternehmensstrategie. „Wir betrachten Usbekistan als ein Land, das offen für neue Investitionen von europäischen Partnern ist. Das Land steht seit langem im Fokus unserer strategischen Interessen. Daher freuen wir uns über die Möglichkeit, zur Entwicklung eines nachhaltigen Verkehrs, zur Bildung und zur technologischen Modernisierung auf dem lokalen Markt beitragen zu können“, sagte er.
Nach Angaben des Unternehmens schätzte Präsident Shavkat Mirziyoyev den Beitrag der Skoda-Gruppe zur Entwicklung des Verkehrssektors sehr und bekundete seine Unterstützung für die langfristige Präsenz des Unternehmens auf dem usbekischen Markt.
Darüber hinaus diskutierte Verkehrsminister Ilkhom Makhkamov mit Führungskräften des tschechischen Konzerns über die Zusammenarbeit im Bereich Eisenbahn- und Stadtverkehr, darunter einen Vertrag über den Kauf von Elektrozügen und die Aufnahme ihrer Produktion in Usbekistan, teilte das Verkehrsministerium mit.
Martin Klingsporn

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