Die Banken-Sondersteuer soll 2026 in Ungarn von den bisher geplanten 180 Mrd auf 360 Mrd Forint (knapp 939 Mio Euro) verdoppelt werden. Das hat Ungarns Wirtschaftsminister Márton Nagy laut „APA“ angekündigt. Aufgrund der angesichts der Parlamentswahlen 2026 zugesagten Wahlversprechen werde die Regierung die bisherigen Defizitziele aufgeben. Man rechne nun für 2025 und 2026 mit einem Haushaltsdefizit von 5%, zitierte ihn das Onlineportal „Telex.hu“. Laut Vorschlag des Ministers gibt es zwei wichtige Schritte zur Stabilisierung des Haushaltes und Eindämmung des Defizits: Neben der Erhöhung der Bankensteuer sollen durch das Einfrieren der staatlichen Budgetreserve für unvorhergesehene Ausgaben zusätzlich 192 Mrd Forint generiert werden. Der noch nicht beschlossene Plan sieht vor, die Banksteuersätze von 8% auf 10% für Gewinne bis zu 20 Mrd Forint und von 20% auf 30% für darüberhinausgehende Gewinne anzuheben. Gleichzeitig soll die Steuererleichterung für den Kauf von Staatsanleihen von 50% auf 30% reduziert werden.
OID+: Minister kündigt Verdoppelung der Bankensteuer an
Die Banken-Sondersteuer soll 2026 in Ungarn von den bisher geplanten 180 Mrd auf 360 Mrd Forint (knapp 939 Mio Euro) verdoppelt werden. Das hat Ungarns Wirtschaftsminister Márton Nagy laut „APA“ angekündigt. Aufgrund der angesichts der Parlamentswahlen 2026 zugesagten Wahlversprechen werde die Regierung die bisherigen Defizitziele aufgeben.
Man rechne nun für 2025 und 2026 mit einem Haushaltsdefizit von 5%, zitierte ihn das Onlineportal „Telex.hu“. Laut Vorschlag des Ministers gibt es zwei wichtige Schritte zur Stabilisierung des Haushaltes und Eindämmung des Defizits: Neben der Erhöhung der Bankensteuer sollen durch das Einfrieren der staatlichen Budgetreserve für unvorhergesehene Ausgaben zusätzlich 192 Mrd Forint generiert werden.
Der noch nicht beschlossene Plan sieht vor, die Banksteuersätze von 8% auf 10% für Gewinne bis zu 20 Mrd Forint und von 20% auf 30% für darüberhinausgehende Gewinne anzuheben. Gleichzeitig soll die Steuererleichterung für den Kauf von Staatsanleihen von 50% auf 30% reduziert werden.