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AsienInsider: Chaebol versprechen Milliarden für das Inland

By ExportManager Asien - Redaktion on 11/21/2025

DOW JONES–Die größten Konzerne Südkoreas planen Milliardeninvestitionen im Inland, womit die Produktionsbasis gestärkt werden soll. Derweil versucht Seoul, die Handelskonflikte mit Washington zu entschärfen.
Die Ankündigungen der Konzerne erfolgten, nachdem Südkorea im vergangenen Monat ein Handelsabkommen mit den USA geschlossen und sich im Rahmen dieses Abkommens zu Investitionen in Höhe von 350 Mrd US-Dollar in US-amerikanische Industrien verpflichtet hatte.

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Samsung Electronics präsentierte den größten Investitionsplan: Das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften werden in den nächsten fünf Jahren landesweit 450 Bill Won (310,66 Mrd US-Dollar) investieren. Der Plan umfasst Investitionen in KI-Rechenzentren, Forschung und Entwicklung sowie eine neue Chip-Produktionslinie in Pyeongtaek, die 2028 den Vollbetrieb aufnehmen soll.
Die Hyundai Motor Group hat für denselben Zeitraum Investitionen in Höhe von 125,2 Bill Won zugesagt. Die Mittel sind für Robotik, autonomes Fahren und den Aufbau eigener Produktionsstätten für Elektrofahrzeuge vorgesehen.
Chung Euisun, Vorsitzender der Hyundai Motor Group, erklärte bei einem Treffen mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung, das Unternehmen bereite sich auf die Auswirkungen der US-Handelsmaßnahmen vor. „Wir planen, unsere Exportregionen zu diversifizieren, die Ausfuhren aus unseren inländischen Werken auszuweiten und durch ein neues, auf E-Autos spezialisiertes Werk die Fahrzeugexporte bis 2030 mehr als zu verdoppeln“, so Chung.
LG plant, in den nächsten fünf Jahren rund 100 Bill Won zu investieren, wovon 60% in die Technologieentwicklung und den Ausbau der Bereiche Materialien, Komponenten und Ausrüstung fließen sollen. Die SK Group bekräftigte ihre frühere Zusage, bis 2028 rund 128 Bill Won zu investieren. Sie verwies auf die steigende Nachfrage nach Speicher-Chips und die raschen Prozessmodernisierungen, die den Investitionsbedarf erhöhen. Die geplante Fabrik in Yongin werde im Laufe der Zeit rund 500 Bill Won benötigen.

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