Laut dem Statistikamt GUS zeigen eine deutliche Verlangsamung des Lohnwachstums im Unternehmenssektor. Obwohl der Durchschnittslohn in Polen im Oktober auf 8.865 Zloty (fast 2100 Euro) brutto gestiegen ist, ist die Lohndynamik die niedrigste seit über vier Jahren, während gleichzeitig die Zahl der Arbeitsplätze zurückgeht. Das schreibt „gazetaprawna.pl“. Das GUS hat Informationen über die Einkommen der Polen im Unternehmenssektor im Oktober 2025 vorgelegt. Den übermittelten Daten zufolge lag das durchschnittliche Bruttogehalt 6,6% über dem Vorjahr. Obwohl das Durchschnittsgehalt also auch diesmal deutlich stieg, ist es doch die schwächste Wachstumsrate seit über viereinhalb Jahren. Einen niedrigeren Wert verzeichnete das GUS zuletzt im Februar 2021. Experten weisen darauf hin, dass sich das Lohnwachstum deutlich verlangsamt und unter dem Durchschnitt der Prognosen von Ökonomen liegt, die von einem Anstieg von 7,3% im Jahresvergleich ausgegangen waren. In den vergangenen Jahren hatte die Wachstumsdynamik bei den Löhnen und Gehältern stets im Bereich von 10% oder sogar darüber gelegen. Trotz der Verlangsamung liegt das Lohnwachstum jedoch weiterhin über der Inflation, die im gleichen Zeitraum 2,8% betrug, sodass die Reallöhne noch immer deutlich steigen. Das GUS macht traditionell Angaben über die Lohnentwicklung im Privatsektor. Die Zahlen für den gesamten Arbeitsmarkt (inklusive Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst) wird meist merklich später vom Arbeitsministerium nachgereicht – entspricht aber meist prinzipiell den GUS-Zahlen für die Privatwirtschaft. Der rückläufige Bedarf der Unternehmen an Arbeitskräften ist einer der Hauptfaktoren, die den Lohndruck dämpfen. Unternehmen müssen immer seltener mit der Konkurrenz um Arbeitskräfte konkurrieren, und die Beschäftigten haben weniger Möglichkeiten, zu einem besser bezahlten Arbeitsplatz zu wechseln als noch vor einigen Jahren. Dies bestätigen auch die neuesten Beschäftigungsstatistiken. Der Oktober war ein weiterer Monat mit einer leicht sinkenden Gesamtzahl an Arbeitsplätzen. Diese betrug im Unternehmenssektor 6.404.500, was einem Rückgang von 0,8% im Jahresvergleich entspricht – genau wie von Ökonomen prognostiziert. Seit Jahresbeginn sind bereits über 50.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.
OID+: Lohnwachstum schwächt sich ab
Laut dem Statistikamt GUS zeigen eine deutliche Verlangsamung des Lohnwachstums im Unternehmenssektor. Obwohl der Durchschnittslohn in Polen im Oktober auf 8.865 Zloty (fast 2100 Euro) brutto gestiegen ist, ist die Lohndynamik die niedrigste seit über vier Jahren, während gleichzeitig die Zahl der Arbeitsplätze zurückgeht. Das schreibt „gazetaprawna.pl“.
Das GUS hat Informationen über die Einkommen der Polen im Unternehmenssektor im Oktober 2025 vorgelegt. Den übermittelten Daten zufolge lag das durchschnittliche Bruttogehalt 6,6% über dem Vorjahr. Obwohl das Durchschnittsgehalt also auch diesmal deutlich stieg, ist es doch die schwächste Wachstumsrate seit über viereinhalb Jahren. Einen niedrigeren Wert verzeichnete das GUS zuletzt im Februar 2021. Experten weisen darauf hin, dass sich das Lohnwachstum deutlich verlangsamt und unter dem Durchschnitt der Prognosen von Ökonomen liegt, die von einem Anstieg von 7,3% im Jahresvergleich ausgegangen waren. In den vergangenen Jahren hatte die Wachstumsdynamik bei den Löhnen und Gehältern stets im Bereich von 10% oder sogar darüber gelegen. Trotz der Verlangsamung liegt das Lohnwachstum jedoch weiterhin über der Inflation, die im gleichen Zeitraum 2,8% betrug, sodass die Reallöhne noch immer deutlich steigen.
Das GUS macht traditionell Angaben über die Lohnentwicklung im Privatsektor. Die Zahlen für den gesamten Arbeitsmarkt (inklusive Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst) wird meist merklich später vom Arbeitsministerium nachgereicht – entspricht aber meist prinzipiell den GUS-Zahlen für die Privatwirtschaft.
Der rückläufige Bedarf der Unternehmen an Arbeitskräften ist einer der Hauptfaktoren, die den Lohndruck dämpfen. Unternehmen müssen immer seltener mit der Konkurrenz um Arbeitskräfte konkurrieren, und die Beschäftigten haben weniger Möglichkeiten, zu einem besser bezahlten Arbeitsplatz zu wechseln als noch vor einigen Jahren.
Dies bestätigen auch die neuesten Beschäftigungsstatistiken. Der Oktober war ein weiterer Monat mit einer leicht sinkenden Gesamtzahl an Arbeitsplätzen. Diese betrug im Unternehmenssektor 6.404.500, was einem Rückgang von 0,8% im Jahresvergleich entspricht – genau wie von Ökonomen prognostiziert. Seit Jahresbeginn sind bereits über 50.000 Arbeitsplätze verloren gegangen.