Nach Verhängung der US-Sanktionen gegen den russischen Mehrheitseigentümer der einzigen serbischen Raffinerie NIS bei Belgrad diese jetzt die Produktion vorerst einstellen. Das berichtete der TV-Sender „N1“. Wenn sich die Situation nicht in wenigen Tagen ändere, müsse die Raffinerie wohl dauerhaft eingestellt werden, erklärte Präsident Aleksandar Vucic laut „APA“. Serbien hatte vor einiger Zeit das US-Finanzministerium beziehungsweise die für Wirtschafts- und Handelssanktionen zuständige Behörde des Ministeriums erneut um eine vorläufige Lizenz zum weiteren Betrieb der Raffinerie ersucht. Eine Antwort wird demnach zeitnah erwartet. Laut Angaben der serbischen Behörden befindet sich die Raffinerie derzeit zu 56,15% in russischem Eigentum – Gazprom-Njeft und Intelligence. Dem serbischen Staat gehören 29,9%. Nach früheren Angaben von Vucic und serbischen Regierungsvertretern hat sich die russische Seite bereit erklärt, ihren Anteil an NIS zu verkaufen. Vucic zufolge laufen derzeit Verhandlungen mit drei potenziellen Käufern, deren Namen aber nicht genannt werden.
OID+: Raffinerie NIS stellt Produktion vorläufig ein
Nach Verhängung der US-Sanktionen gegen den russischen Mehrheitseigentümer der einzigen serbischen Raffinerie NIS bei Belgrad diese jetzt die Produktion vorerst einstellen. Das berichtete der TV-Sender „N1“. Wenn sich die Situation nicht in wenigen Tagen ändere, müsse die Raffinerie wohl dauerhaft eingestellt werden, erklärte Präsident Aleksandar Vucic laut „APA“.
Serbien hatte vor einiger Zeit das US-Finanzministerium beziehungsweise die für Wirtschafts- und Handelssanktionen zuständige Behörde des Ministeriums erneut um eine vorläufige Lizenz zum weiteren Betrieb der Raffinerie ersucht. Eine Antwort wird demnach zeitnah erwartet.
Laut Angaben der serbischen Behörden befindet sich die Raffinerie derzeit zu 56,15% in russischem Eigentum – Gazprom-Njeft und Intelligence. Dem serbischen Staat gehören 29,9%. Nach früheren Angaben von Vucic und serbischen Regierungsvertretern hat sich die russische Seite bereit erklärt, ihren Anteil an NIS zu verkaufen. Vucic zufolge laufen derzeit Verhandlungen mit drei potenziellen Käufern, deren Namen aber nicht genannt werden.