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OID+: Kasachstan stoppt Frachtverkehr

By Märkte Weltweit Medien – Redaktion on 11/28/2025

Die kasachische Staatsbahn Temir Zholy (KTZ) hat ein Verbot für den Transport aller Güterarten zu Bahnhöfen in Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Afghanistan und Kirgisistan über den Grenzübergang Saryagash verhängt, wie „ASIAplus“ unter Berufung auf mehrere lokale Medien berichtet. Die Ursache seien über 8.800 stehende Güterwagen.
Dies führe zu einer verzögerten Zugabfertigung durch die benachbarten Eisenbahnbehörden. Das Unternehmen erklärte, die Anordnung werde aufgehoben, sobald sich die Lage stabilisiert habe und die Zugabfertigung in Saryagash wieder normalisiert sei. Zuvor galt bereits ein ähnliches Verbot für die Annahme aller Güter über Saryagash in Richtung Zentralasien, mit Ausnahme von Getreide, Mühlenprodukten und verderblichen Waren. Die Einschränkung wurde durch die schwierige Betriebssituation aufgrund der reduzierten Zugabfertigung durch die usbekische Bahn und der daraus resultierenden erheblichen Streckenüberlastung notwendig. Die Gütertransportsituation über Saryagash nach Zentralasien hat sich unterdessen nicht verbessert. Marktteilnehmer fordern die kasachische Eisenbahnbehörde (KTZ) zu dringenden Maßnahmen auf. Der Beginn der Haupttransportsaison – insbesondere für Getreide – hat die Warenströme zwischen Kasachstan und Usbekistan zusätzlich belastet. Tausende von Güterwagen stauen sich weiterhin an den Zufahrtsstraßen nach Saryagash. Vergangene Woche trafen sich die Eisenbahnbehörden Kasachstans und Usbekistans und einigten sich auf Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage. Doch Ende der Woche verhängte die KTZ erneut ein Verbot für jeglichen Gütertransport über Saryagash – anders als die vorherige Beschränkung, die sich nur auf Getreidetransporte bezog. Diese Situation hat alle Marktteilnehmer – sowohl verarbeitende Betriebe als auch Exporteure – schwer getroffen.
Martin Klingsporn

AfghanistanFrachtverkehrGüterverkehrGüterzügeKasachstanKirgisistanTadschikistanTurkmenistanUsbekistanZentralasien
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