JAKARTA (NfA)–Indonesien wird ab 2026 Exportzölle auf Kohle erheben, erklärte Finanzminister Purbaya Yudhi Sadewa gegenüber „Jakarta Globe“. Damit verliert der Rohstoff erstmals seit fast zwei Jahrzehnten seine langjährige Steuerbefreiung. Auch eine Goldsteuer soll folgen. Der Minister räumte ein, dass die Maßnahme die Wettbewerbsfähigkeit indonesischer Kohle auf dem Weltmarkt beeinträchtigen könnte. Sollten die Minenbetreiber versuchen, die Preise zu erhöhen, um die Exportsteuer auszugleichen, riskierten die Ablehnung ihre Lieferungen auf dem Markt.
Ausfuhrzollbefreiung seit 2006 Selbst bei sinkenden Kohlepreisen werde die Regierung an der Maßnahme festhalten. „Preisrückgänge ändern nichts an der Dringlichkeit“, sagte er und fügte hinzu, dass mit Widerstand aus der Branche zu rechnen sei, die Auswirkungen auf die Gewinne aber begrenzt bleiben dürften. Kohle-Lizenzgebühren tragen, so fügte er hinzu, deutlich weniger zu den Staatseinnahmen bei als Öl und Gas. Dies biete Spielraum für Einnahmenerhöhungen, ohne die Rentabilität des Sektors zu gefährden. Kohle genoss seit 2006 eine Ausfuhrzollbefreiung, um die Exporte anzukurbeln und die Gesamtwirtschaft zu stützen. Der neue Zoll würde diese fast zwanzigjährige Privilegierung beenden. Purbaya bestätigte außerdem, dass 2026 eine Goldexportsteuer von 15% in Kraft treten wird, die voraussichtlich zusätzliche Einnahmen zwischen 2 und 6 Bill Rupiah (103,66 bis 311 Mio Euro) generieren soll.
AsienInsider: 2026 kommt die Kohleexportsteuer
JAKARTA (NfA)–Indonesien wird ab 2026 Exportzölle auf Kohle erheben, erklärte Finanzminister Purbaya Yudhi Sadewa gegenüber „Jakarta Globe“. Damit verliert der Rohstoff erstmals seit fast zwei Jahrzehnten seine langjährige Steuerbefreiung. Auch eine Goldsteuer soll folgen.
Der Minister räumte ein, dass die Maßnahme die Wettbewerbsfähigkeit indonesischer Kohle auf dem Weltmarkt beeinträchtigen könnte. Sollten die Minenbetreiber versuchen, die Preise zu erhöhen, um die Exportsteuer auszugleichen, riskierten die Ablehnung ihre Lieferungen auf dem Markt.
Ausfuhrzollbefreiung seit 2006
Selbst bei sinkenden Kohlepreisen werde die Regierung an der Maßnahme festhalten. „Preisrückgänge ändern nichts an der Dringlichkeit“, sagte er und fügte hinzu, dass mit Widerstand aus der Branche zu rechnen sei, die Auswirkungen auf die Gewinne aber begrenzt bleiben dürften. Kohle-Lizenzgebühren tragen, so fügte er hinzu, deutlich weniger zu den Staatseinnahmen bei als Öl und Gas. Dies biete Spielraum für Einnahmenerhöhungen, ohne die Rentabilität des Sektors zu gefährden.
Kohle genoss seit 2006 eine Ausfuhrzollbefreiung, um die Exporte anzukurbeln und die Gesamtwirtschaft zu stützen. Der neue Zoll würde diese fast zwanzigjährige Privilegierung beenden. Purbaya bestätigte außerdem, dass 2026 eine Goldexportsteuer von 15% in Kraft treten wird, die voraussichtlich zusätzliche Einnahmen zwischen 2 und 6 Bill Rupiah (103,66 bis 311 Mio Euro) generieren soll.