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AsienInsider: Bundesrepublik ist ein bevorzugter Standort

By ExportManager Asien - Redaktion on 11/29/2025

HERRSCHING (ExportManager)–Chinesische Unternehmen mit Aktivitäten in Deutschland priorisieren den Standort trotz gestiegener Konkurrenz durch Ungarn weiterhin als wichtigsten Investitionsmarkt in Europa. Das geht aus dem aktuellen „German Chinese Business Confidence Survey 2025“ hervor, den die China Chamber of Commerce in Germany und die Beratungsgesellschaft KPMG vorgestellt haben. Die Befragung analysiert die Geschäftserwartungen von Firmen aus der Volksrepublik in Deutschland.
Demnach planen 41% der Unternehmen Investitionen in Europa, davon 21% gezielt in der Bundesrepublik. Ungarn folgte mit 18%, Polen mit 12%. Geopolitische Spannungen verstärkten laut Studie den europäischen Fokus vieler Firmen.

Digitalisierung zu 51% – aussichtsreichstes Kooperationsfeld
Chinesische Unternehmen nennen die Digitalisierung zu 51% als aussichtsreichstes Kooperationsfeld. Auf Platz zwei liegt mit 48% der Energiesektor, einschließlich Batterietechnologien. Die Autoren verweisen darauf, dass der Transformationsdruck auf Energieversorgung und Netzinfrastruktur den Bedarf an Partnerschaften erhöhe. Auch im Automotive-Sektor, insbesondere bei Elektromobilität und Smart Manufacturing, sehen 35% erhebliches Potenzial.
Nach Angaben von KPMG rechnen 43% der Befragten im kommenden Jahr mit steigenden Umsätzen in Deutschland, 22% sogar mit Zuwächsen von mehr als 20%. Auch beim Personal seien die Erwartungen stabil: 41% planten Neueinstellungen, 42% erwarteten konstante Beschäftigtenzahlen.
Etwa ein Drittel der Firmen will seine Investitionen ausweiten, während 6% das aktuelle Niveau beibehalten möchten. Nur 10% planten Desinvestitionen. Auf Fünfjahressicht erwarteten 29% schwierigere Rahmenbedingungen, 58% rechneten jedoch weiterhin mit einem ausgewogenen Verhältnis von Chancen und Risiken.
Von Fritz Wilhelm, E&M

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