Die Europäische Union hat eine Einigung über einen dauerhaften Importstopp für russisches Gas erzielt. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein in den Bemühungen der EU dar, die Energieverbindungen zu Moskau nach der Invasion der Ukraine zu kappen. Alle Importe von russischem Gas sollen ab Herbst 2027 verboten werden, schreibt „Dow Jones“. Für Flüssigerdgas und kurzfristige Lieferverträge gelten dabei frühere Auslauffristen. Nach Aussage der Europäischen Kommission werde diese historische Entscheidung die Abhängigkeit der EU von einem unzuverlässigen Lieferanten beenden. Dieser habe wiederholt die europäischen Energiemärkte destabilisiert, die Versorgungssicherheit durch Energie-Erpressung gefährdet und der europäischen Wirtschaft geschadet. Die Importe von russischem Flüssigerdgas sollen bis Ende 2026 auslaufen und die von Pipelinegas bis Ende September 2027. Einzelne Mitgliedstaaten könnten diese Frist jedoch bis Ende Oktober 2027 verlängern. Dies ist möglich, falls ihre Gasspeicherstände unter die erforderlichen Schwellenwerte fallen. Die Kommission teilte zudem mit, dass sie sich weiterhin dazu bekenne, bis Ende 2027 auch alle verbleibenden Ölimporte aus Russland auslaufen zu lassen. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte, man schlage dieses Kapitel nun endgültig zu. Dies sei der Anbruch einer neuen Ära, der Ära der vollständigen Energieunabhängigkeit von Russland. Der Anteil von russischem Gas an den EU-Importen beträgt derzeit 13%. Vor der Invasion der Ukraine durch Moskau im Jahr 2022 lag er noch bei rund 45%. Nach Angaben der EU sind auch die Ölimporte von 26% Anfang 2022 auf 2% gesunken. Der Block bezieht den Großteil seines Gases nun aus Norwegen und von anderen Lieferanten, darunter den USA.
OID+: EU einigt sich auf Stopp von Gasimporten ab 2027
Die Europäische Union hat eine Einigung über einen dauerhaften Importstopp für russisches Gas erzielt. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein in den Bemühungen der EU dar, die Energieverbindungen zu Moskau nach der Invasion der Ukraine zu kappen. Alle Importe von russischem Gas sollen ab Herbst 2027 verboten werden, schreibt „Dow Jones“.
Für Flüssigerdgas und kurzfristige Lieferverträge gelten dabei frühere Auslauffristen. Nach Aussage der Europäischen Kommission werde diese historische Entscheidung die Abhängigkeit der EU von einem unzuverlässigen Lieferanten beenden. Dieser habe wiederholt die europäischen Energiemärkte destabilisiert, die Versorgungssicherheit durch Energie-Erpressung gefährdet und der europäischen Wirtschaft geschadet.
Die Importe von russischem Flüssigerdgas sollen bis Ende 2026 auslaufen und die von Pipelinegas bis Ende September 2027. Einzelne Mitgliedstaaten könnten diese Frist jedoch bis Ende Oktober 2027 verlängern. Dies ist möglich, falls ihre Gasspeicherstände unter die erforderlichen Schwellenwerte fallen.
Die Kommission teilte zudem mit, dass sie sich weiterhin dazu bekenne, bis Ende 2027 auch alle verbleibenden Ölimporte aus Russland auslaufen zu lassen. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte, man schlage dieses Kapitel nun endgültig zu. Dies sei der Anbruch einer neuen Ära, der Ära der vollständigen Energieunabhängigkeit von Russland.
Der Anteil von russischem Gas an den EU-Importen beträgt derzeit 13%. Vor der Invasion der Ukraine durch Moskau im Jahr 2022 lag er noch bei rund 45%. Nach Angaben der EU sind auch die Ölimporte von 26% Anfang 2022 auf 2% gesunken. Der Block bezieht den Großteil seines Gases nun aus Norwegen und von anderen Lieferanten, darunter den USA.