Bulgarien, Rumänien und Griechenland haben eine Absichtserklärung zur verstärkten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unterzeichnet, die den Bau von drei neuen Brücken über die Donau vorsieht, wie das bulgarische Verkehrsministerium mitteilte. Darüber berichtet „SeeNews“, der Nachrichtenservice für Südosteuropa. Die Länder planen den Bau einer zweiten kombinierten Brücke zwischen der bulgarischen Stadt Ruse und dem rumänischen Giurgiu sowie Brücken bei Silistra-Calarasi und Nikopol-Turnu Magurele, teilte das Verkehrsministerium jetzt mit. Im Rahmen des Abkommens werden die Donaufähren Oryahovo–Bechet, Svishtov–Zimnicea und Silistra–Calarasi auf Dual-Use-Standards umgerüstet, um den Anforderungen der militärischen Mobilität gerecht zu werden und eine größere Flexibilität der Verkehrsströme zu gewährleisten. „Die neuen Brücken – nicht nur eine, sondern mehrere – sind entscheidend für die Zukunft des Kontinents, nicht als bilaterale Projekte, sondern als europäische Infrastruktur, die den Binnenmarkt stärkt, die militärische Mobilität gewährleistet und die Nord-Süd-Achse funktionsfähig macht“, sagte Bulgariens Verkehrsminister Grozdan Karadjov. Der Plan sieht auch die Modernisierung der Straßen- und Schienenverbindungen zwischen den drei Ländern vor.
OID+: Bau von Donaubrücken mit Rumänien und Griechenland
Bulgarien, Rumänien und Griechenland haben eine Absichtserklärung zur verstärkten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unterzeichnet, die den Bau von drei neuen Brücken über die Donau vorsieht, wie das bulgarische Verkehrsministerium mitteilte. Darüber berichtet „SeeNews“, der Nachrichtenservice für Südosteuropa.
Die Länder planen den Bau einer zweiten kombinierten Brücke zwischen der bulgarischen Stadt Ruse und dem rumänischen Giurgiu sowie Brücken bei Silistra-Calarasi und Nikopol-Turnu Magurele, teilte das Verkehrsministerium jetzt mit. Im Rahmen des Abkommens werden die Donaufähren Oryahovo–Bechet, Svishtov–Zimnicea und Silistra–Calarasi auf Dual-Use-Standards umgerüstet, um den Anforderungen der militärischen Mobilität gerecht zu werden und eine größere Flexibilität der Verkehrsströme zu gewährleisten.
„Die neuen Brücken – nicht nur eine, sondern mehrere – sind entscheidend für die Zukunft des Kontinents, nicht als bilaterale Projekte, sondern als europäische Infrastruktur, die den Binnenmarkt stärkt, die militärische Mobilität gewährleistet und die Nord-Süd-Achse funktionsfähig macht“, sagte Bulgariens Verkehrsminister Grozdan Karadjov. Der Plan sieht auch die Modernisierung der Straßen- und Schienenverbindungen zwischen den drei Ländern vor.