DOW JONES–Eine Kampagne zur höheren Wahlbeteiligung konnte das historische Tief am Sonntag in Hongkong nur knapp verhindern. Wahlberechtigt waren ausschließlich von Beijing überprüfte „Patrioten“ und die Wahl fand nur wenige Tage nach dem verheerenden Brand eines Hochhauskomplexes statt, der mindestens 159 Opfer forderte. Es war die zweite Wahl zum Hongkonger Legislativrat (LegCo) ohne prodemokratische Oppositionskandidaten. Die Wahlreform von 2021 in dem chinesischen Sonderverwaltungsgebiet zielte darauf ab, regierungstreue Politiker fest an die Macht zu bringen. Hongkongs Regierungschef John Lee bezeichnete die Wahl am Montag in einer Erklärung als „reibungslos und erfolgreich“. Für diese Wahl wurde die Zeit zur Stimmangabe von 14 auf 16 Stunden verlängert, Wahllokale in Grenznähe für anreisende Hongkonger eingerichtet und Gutscheine für Wähler ausgegeben. Dennoch lag die Beteiligung mit 31,9% nur geringfügig höher als bei der Legislativratswahl vor vier Jahren. Im Vergleich dazu lag die Wahlbeteiligung 2026 bei 58,3% und im turbulenten Jahr 2019 bei einem Rekord von 71,2%.
AsienInsider: Hongkongs Wahlbeteiligung verhalten
DOW JONES–Eine Kampagne zur höheren Wahlbeteiligung konnte das historische Tief am Sonntag in Hongkong nur knapp verhindern. Wahlberechtigt waren ausschließlich von Beijing überprüfte „Patrioten“ und die Wahl fand nur wenige Tage nach dem verheerenden Brand eines Hochhauskomplexes statt, der mindestens 159 Opfer forderte.
Es war die zweite Wahl zum Hongkonger Legislativrat (LegCo) ohne prodemokratische Oppositionskandidaten. Die Wahlreform von 2021 in dem chinesischen Sonderverwaltungsgebiet zielte darauf ab, regierungstreue Politiker fest an die Macht zu bringen. Hongkongs Regierungschef John Lee bezeichnete die Wahl am Montag in einer Erklärung als „reibungslos und erfolgreich“. Für diese Wahl wurde die Zeit zur Stimmangabe von 14 auf 16 Stunden verlängert, Wahllokale in Grenznähe für anreisende Hongkonger eingerichtet und Gutscheine für Wähler ausgegeben.
Dennoch lag die Beteiligung mit 31,9% nur geringfügig höher als bei der Legislativratswahl vor vier Jahren. Im Vergleich dazu lag die Wahlbeteiligung 2026 bei 58,3% und im turbulenten Jahr 2019 bei einem Rekord von 71,2%.