TOKYO (NfA)–Die japanische Regierung plant, durch strengere Schutzmaßnahmen die Ökosysteme und Landschaften vor den negativen Auswirkungen von Solargroßanlagen zu schützen, so Regierungsvertreter gegenüber „Kyodo“. Demnach soll das Elektrizitätswirtschaftsgesetz frühestens 2026 überarbeitet und künftig eine unabhängige Prüfstelle mit der Sicherheit von PV-Anlagen mit Kapazitäten über 10 KW beauftragt werden. Auch eine Novellierung des Artenschutzgesetzes steht im Raum. Dieser Schritt erfolgt, nachdem ein PV-Großprojekt in der Nähe des Kushiro-Feuchtgebiets auf Hokkaido heftige Kritik hervorgerufen hatte. Es bestehen Bedenken, dass diese Anlagen Lebensräume von Wildtieren schädigen könnten. Bislang wurde die Sicherheitsüberprüfung von Solarparks weitgehend den Betreibern überlassen.
AsienInsider: Umweltschutzbedingungen für PV-Großprojekte
TOKYO (NfA)–Die japanische Regierung plant, durch strengere Schutzmaßnahmen die Ökosysteme und Landschaften vor den negativen Auswirkungen von Solargroßanlagen zu schützen, so Regierungsvertreter gegenüber „Kyodo“.
Demnach soll das Elektrizitätswirtschaftsgesetz frühestens 2026 überarbeitet und künftig eine unabhängige Prüfstelle mit der Sicherheit von PV-Anlagen mit Kapazitäten über 10 KW beauftragt werden. Auch eine Novellierung des Artenschutzgesetzes steht im Raum.
Dieser Schritt erfolgt, nachdem ein PV-Großprojekt in der Nähe des Kushiro-Feuchtgebiets auf Hokkaido heftige Kritik hervorgerufen hatte. Es bestehen Bedenken, dass diese Anlagen Lebensräume von Wildtieren schädigen könnten. Bislang wurde die Sicherheitsüberprüfung von Solarparks weitgehend den Betreibern überlassen.