Die EU hat jetzt im Zusammenhang mit der russischen Schattenflotte weitere 40 Schiffe auf die Sanktionsliste gesetzt und mehrere Reedereien und Einzelpersonen sanktioniert. Es gehe darum, den Druck auf Russland weiter zu erhöhen, sagte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach dem Treffen der EU-Außenminister laut „APA“. Bei den fünf Einzelpersonen handelt es sich um Geschäftsleute mit direkten oder indirekten Verbindungen zu den großen russischen Staatskonzernen Rosneft und Lukoil. Die betroffenen Reedereien haben ihre Unternehmenssitze in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Vietnam und Russland. Man werde künftig die Liste der Schattenflotte-Tanker rollierend erweitern, so Kallas. Zudem habe man Sanktionen auf Belarus ausgeweitet. „Wer unsere Sicherheit bedroht, muss mit Konsequenzen rechnen“, sagte sie. Restriktive Maßnahmen wurden auch angesichts der anhaltenden hybriden Angriffe Russlands auch gegen zwölf weitere Personen und zwei Organisationen verhängt. Kallas bezweifelte, dass sich Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem Donbass zufrieden geben würde. Falle der Donbass, werde Russland „definitiv weitermachen, um die ganze Ukraine einzunehmen“, sagte sie. Zur Frage möglicher Gebietsabtretungen für Frieden betonte Kallas, dass diese Entscheidung ausschließlich bei der Ukraine liege.
OID+: EU verhängt weitere Sanktionen gegen Schattenflotte
Die EU hat jetzt im Zusammenhang mit der russischen Schattenflotte weitere 40 Schiffe auf die Sanktionsliste gesetzt und mehrere Reedereien und Einzelpersonen sanktioniert. Es gehe darum, den Druck auf Russland weiter zu erhöhen, sagte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach dem Treffen der EU-Außenminister laut „APA“.
Bei den fünf Einzelpersonen handelt es sich um Geschäftsleute mit direkten oder indirekten Verbindungen zu den großen russischen Staatskonzernen Rosneft und Lukoil. Die betroffenen Reedereien haben ihre Unternehmenssitze in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Vietnam und Russland. Man werde künftig die Liste der Schattenflotte-Tanker rollierend erweitern, so Kallas. Zudem habe man Sanktionen auf Belarus ausgeweitet. „Wer unsere Sicherheit bedroht, muss mit Konsequenzen rechnen“, sagte sie. Restriktive Maßnahmen wurden auch angesichts der anhaltenden hybriden Angriffe Russlands auch gegen zwölf weitere Personen und zwei Organisationen verhängt.
Kallas bezweifelte, dass sich Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem Donbass zufrieden geben würde. Falle der Donbass, werde Russland „definitiv weitermachen, um die ganze Ukraine einzunehmen“, sagte sie. Zur Frage möglicher Gebietsabtretungen für Frieden betonte Kallas, dass diese Entscheidung ausschließlich bei der Ukraine liege.