WELLINGTON (NfA)–Die neuseeländische Regierung hat ein Mega-Ministerium angekündigt, das die Aufgabenbereiche Wohnen, Verkehr und Kommunalverwaltung miteinander vereinen wird, berichtet „Radio New Zealand“. Das neue Ministerium für Städte, Umwelt, Regionen und Verkehr (MCERT) soll vor allem die Reformarbeit der Regierung zentralisieren. So erklärt Wohnungsbauminister Chris Bishop: „Beispielsweise ist die Lösung unserer Wohnungskrise ohne eine grundlegende Planungsreform unmöglich, für die derzeit das Umweltministerium zuständig ist (zuständig für Stadt-, Bezirks- und Regionalpläne).“ Allerdings sei die Wohnungsnot auch nicht ohne Reformen in der Infrastrukturfinanzierung machbar, die derzeit zwischen dem Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung, dem Innenministerium und dem Verkehrsministerium aufgeteilt sei. Bishop zufolge sei das aktuelle System zu fragmentiert und unkoordiniert. Gegenüber dem „Midday Report“ erklärte er, dass der öffentliche Dienst derzeit nicht ausreichend gerüstet sei, um Herausforderungen wie bezahlbaren Wohnraum, Infrastrukturdefizite und die Anpassung an den Klimawandel zu bewältigen. „All diese Behörden arbeiten im Grunde isoliert voneinander, obwohl ihre Interaktionen in Wirklichkeit alle miteinander zusammenhängen“, sagte er. Beispielsweise berühre das Thema Umweltschutz und Klimawandel „alles, vom Wohnen bis zum Verkehr, beispielsweise den Bau widerstandsfähigerer Infrastruktur“, und wirke er sich auf eine Reihe von Ressortbereichen aus.
AsienInsider: Neues Ministerium für Wohnen, Verkehr, Umwelt
WELLINGTON (NfA)–Die neuseeländische Regierung hat ein Mega-Ministerium angekündigt, das die Aufgabenbereiche Wohnen, Verkehr und Kommunalverwaltung miteinander vereinen wird, berichtet „Radio New Zealand“. Das neue Ministerium für Städte, Umwelt, Regionen und Verkehr (MCERT) soll vor allem die Reformarbeit der Regierung zentralisieren. So erklärt Wohnungsbauminister Chris Bishop: „Beispielsweise ist die Lösung unserer Wohnungskrise ohne eine grundlegende Planungsreform unmöglich, für die derzeit das Umweltministerium zuständig ist (zuständig für Stadt-, Bezirks- und Regionalpläne).“
Allerdings sei die Wohnungsnot auch nicht ohne Reformen in der Infrastrukturfinanzierung machbar, die derzeit zwischen dem Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung, dem Innenministerium und dem Verkehrsministerium aufgeteilt sei. Bishop zufolge sei das aktuelle System zu fragmentiert und unkoordiniert. Gegenüber dem „Midday Report“ erklärte er, dass der öffentliche Dienst derzeit nicht ausreichend gerüstet sei, um Herausforderungen wie bezahlbaren Wohnraum, Infrastrukturdefizite und die Anpassung an den Klimawandel zu bewältigen.
„All diese Behörden arbeiten im Grunde isoliert voneinander, obwohl ihre Interaktionen in Wirklichkeit alle miteinander zusammenhängen“, sagte er. Beispielsweise berühre das Thema Umweltschutz und Klimawandel „alles, vom Wohnen bis zum Verkehr, beispielsweise den Bau widerstandsfähigerer Infrastruktur“, und wirke er sich auf eine Reihe von Ressortbereichen aus.