Tadschikistans Wirtschaft ist weltweit am stärksten von Überweisungen von Arbeitsmigranten abhängig. Rund ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Landes stammt von Bürgern, die im Ausland, vorwiegend in Russland, arbeiten. Diese Arbeitsmigranten überweisen Geld in ihre Heimat, das einen erheblichen Anteil des nationalen BIP ausmacht. In den letzten Jahren waren das zwischen 30% und 45% des BIP. Für viele tadschikische Familien sind diese Überweisungen eine finanzielle Lebensader. Diese Abhängigkeit von Arbeitsmigration birgt jedoch langfristige Risiken, insbesondere für die zurückgebliebenen Familien. Sie macht die nationale Wirtschaft zudem anfällig für externe Schocks, wie beispielsweise die Wirtschaftskrise in Russland. Laut Weltbank beliefen sich die Überweisungen von Arbeitsmigranten nach Tadschikistan im Jahr 2024 auf insgesamt 5,8 Mrd US-Dollar – das entspricht 45,4% des nationalen BIP. Dies ist der weltweit höchste Wert. An zweiter Stelle steht der pazifische Inselstaat Tonga, wo Überweisungen 38,2% des BIP ausmachen, gefolgt von weiteren Entwicklungsländern mit einer ähnlich hohen Abhängigkeit von Migrantentransfers. Die Überweisungen aus dem Ausland spielen eine entscheidende Rolle in der tadschikischen Wirtschaft und unterstützen:
die Steigerung der Steuereinnahmen: Überweisungen kurbeln die Wirtschaft an, generieren Einnahmen für Unternehmen und damit Steuereinnahmen für den Staat.
die inländische Konsumnachfrage – die von Migranten erhaltenen Gelder werden für Strom, Wasser, Waren, Bildung und Gesundheitsversorgung verwendet.
die Deckung des Handelsdefizits: Importe werden größtenteils mit Devisen bezahlt, die von Migranten überwiesen werden.
OID+: Rekord-Abhängigkeit von Arbeitsemigranten
Tadschikistans Wirtschaft ist weltweit am stärksten von Überweisungen von Arbeitsmigranten abhängig. Rund ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Landes stammt von Bürgern, die im Ausland, vorwiegend in Russland, arbeiten. Diese Arbeitsmigranten überweisen Geld in ihre Heimat, das einen erheblichen Anteil des nationalen BIP ausmacht.
In den letzten Jahren waren das zwischen 30% und 45% des BIP. Für viele tadschikische Familien sind diese Überweisungen eine finanzielle Lebensader. Diese Abhängigkeit von Arbeitsmigration birgt jedoch langfristige Risiken, insbesondere für die zurückgebliebenen Familien. Sie macht die nationale Wirtschaft zudem anfällig für externe Schocks, wie beispielsweise die Wirtschaftskrise in Russland. Laut Weltbank beliefen sich die Überweisungen von Arbeitsmigranten nach Tadschikistan im Jahr 2024 auf insgesamt 5,8 Mrd US-Dollar – das entspricht 45,4% des nationalen BIP. Dies ist der weltweit höchste Wert.
An zweiter Stelle steht der pazifische Inselstaat Tonga, wo Überweisungen 38,2% des BIP ausmachen, gefolgt von weiteren Entwicklungsländern mit einer ähnlich hohen Abhängigkeit von Migrantentransfers.
Die Überweisungen aus dem Ausland spielen eine entscheidende Rolle in der tadschikischen Wirtschaft und unterstützen:
Martin Klingsporn