Die entscheidende Bedeutung der lettischen Hauptstadt für die nationale Wirtschaft wurde in den vom Zentralen Statistikamt (CSB) veröffentlichten Jahreszahlen unterstrichen, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter „LSM.lv“ berichtet. Im Jahr 2023 entfielen fast zwei Drittel (65,8%) des lettischen BIP auf die Region Riga. Und der Anteil steigt weiterhin. Er liegt leicht über den 64,6% für 2022 und deutlich über dem Wert für 2021, als 52,9% des BIP auf Riga entfielen – allerdings dürften Faktoren wie die Pandemie und die Reformen der Kommunalverwaltungsgrenzen diesen Wert beeinflusst haben. Das BIP Lettlands belief sich 2023 zu aktuellen Preisen auf 39,6 Mrd Euro, wovon 26,0 Mrd Euro auf die Hauptstadt und ihre Umgebung entfielen. Die Region Kurzeme trug 10,2% zum BIP bei (4 Mrd Euro), Vidzeme 9% (3,5 Mrd Euro), Zemgale 7,8% (3,1 Mrd Euro) und Latgale 7,1% (2,8 Mrd Euro) zur nationalen Wirtschaft. „Unter Berücksichtigung der Unterschiede in der Einwohnerzahl der Regionen ist es sinnvoll, die statistischen Regionen anhand des Pro-Kopf-BIP zu vergleichen. Das höchste Pro-Kopf-BIP weist die Region Riga auf (30.400 Euro), das niedrigste die Region Latgale (11.500 Euro). Damit ist die Produktivität in der Region Riga 2,6-mal höher als in Latgale. In Kurzeme beträgt das Pro-Kopf-BIP 14.500 Euro, in Vidzeme 12.800 Euro und in Zemgale 13.600 Euro“, erklärte das CSB. Im Vergleich zu 2022 stieg das BIP 2023 in der Region Riga am schnellsten, nämlich um 11,7% (2,7 Mrd Euro). In allen Regionen war ein Anstieg zu verzeichnen, wobei der geringste Anstieg des BIP in Zemgale zu beobachten war: um 2,7% (81,2 Mio Euro). Im Jahr 2023 hatte die Hauptstadt mit 34.400 Euro das höchste Pro-Kopf-BIP unter den Städten des Landes. Valmiera lag mit 28.000 Euro an zweiter Stelle und Liepāja mit 17.800 Euro an dritter. Es folgten Rēzekne und Ventspils mit 17.400, Jelgava mit 16.700, Jēkabpils mit 15.200, Daugavpils mit 14.800, Jūrmala mit 11.500 und Ogre mit 10.300 Euro pro Kopf.
OID+ Riga macht zwei Drittel des lettischen BIP aus
Die entscheidende Bedeutung der lettischen Hauptstadt für die nationale Wirtschaft wurde in den vom Zentralen Statistikamt (CSB) veröffentlichten Jahreszahlen unterstrichen, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter „LSM.lv“ berichtet. Im Jahr 2023 entfielen fast zwei Drittel (65,8%) des lettischen BIP auf die Region Riga. Und der Anteil steigt weiterhin.
Er liegt leicht über den 64,6% für 2022 und deutlich über dem Wert für 2021, als 52,9% des BIP auf Riga entfielen – allerdings dürften Faktoren wie die Pandemie und die Reformen der Kommunalverwaltungsgrenzen diesen Wert beeinflusst haben. Das BIP Lettlands belief sich 2023 zu aktuellen Preisen auf 39,6 Mrd Euro, wovon 26,0 Mrd Euro auf die Hauptstadt und ihre Umgebung entfielen.
Die Region Kurzeme trug 10,2% zum BIP bei (4 Mrd Euro), Vidzeme 9% (3,5 Mrd Euro), Zemgale 7,8% (3,1 Mrd Euro) und Latgale 7,1% (2,8 Mrd Euro) zur nationalen Wirtschaft. „Unter Berücksichtigung der Unterschiede in der Einwohnerzahl der Regionen ist es sinnvoll, die statistischen Regionen anhand des Pro-Kopf-BIP zu vergleichen. Das höchste Pro-Kopf-BIP weist die Region Riga auf (30.400 Euro), das niedrigste die Region Latgale (11.500 Euro). Damit ist die Produktivität in der Region Riga 2,6-mal höher als in Latgale. In Kurzeme beträgt das Pro-Kopf-BIP 14.500 Euro, in Vidzeme 12.800 Euro und in Zemgale 13.600 Euro“, erklärte das CSB.
Im Vergleich zu 2022 stieg das BIP 2023 in der Region Riga am schnellsten, nämlich um 11,7% (2,7 Mrd Euro). In allen Regionen war ein Anstieg zu verzeichnen, wobei der geringste Anstieg des BIP in Zemgale zu beobachten war: um 2,7% (81,2 Mio Euro).
Im Jahr 2023 hatte die Hauptstadt mit 34.400 Euro das höchste Pro-Kopf-BIP unter den Städten des Landes. Valmiera lag mit 28.000 Euro an zweiter Stelle und Liepāja mit 17.800 Euro an dritter. Es folgten Rēzekne und Ventspils mit 17.400, Jelgava mit 16.700, Jēkabpils mit 15.200, Daugavpils mit 14.800, Jūrmala mit 11.500 und Ogre mit 10.300 Euro pro Kopf.