Das lettische Telekommunikationsunternehmen LMT Group hat eine zentrale Rolle im zweiten großen Militär-Robotikprogramm der EU, iMUGS2, übernommen, berichtet „bne intellinews“ unter Berufung auf lokale Fachmedien. Das vom Europäischen Verteidigungsfonds geförderte Projekt zielt darauf ab, die Fähigkeiten autonomer Gefechtsfeldsysteme zu stärken. LMT wird im Rahmen des Projekts die Entwicklung taktischer 4G- und 5G-Kommunikationssysteme sowie von Führungs- und Kontrollsystemen leiten. Das Unternehmen wird außerdem für die Integration unbemannter Luftfahrtsysteme in eine umfassendere Systemarchitektur verantwortlich sein und so die Interoperabilität zwischen Luft- und Bodeneinheiten gewährleisten. „iMUGS2 ist ein wichtiger Schritt hin zu domänenübergreifenden Operationen der nächsten Generation. Unser Team wird im Rahmen des Projekts die Entwicklung von Kommunikations- und autonomen Systemfähigkeiten der nächsten Generation vorantreiben, die schnellere, sicherere und robustere taktische Operationen ermöglichen. Wir sind stolz darauf, Lettlands technologische Stärken einzusetzen, um zur Verteidigungsfähigkeit und Führungsrolle Europas beizutragen“, sagte Juris Binde, Präsident der LMT Group. Das von Milrem Robotics koordinierte Projekt iMUGS2 baut auf der Vorgängerinitiative iMUGS auf. Ziel ist die Entwicklung einer skalierbaren, sicheren und interoperablen Architektur, die den gemeinsamen Einsatz bemannter und unbemannter Plattformen in verschiedenen Einsatzbereichen ermöglicht. Im Rahmen des Programms konzentriert sich LMT auf sichere Gefechtsfeldkommunikation, die Integration unbemannter Systeme und die Entwicklung interoperabler Lösungen. Das Unternehmen testet im Rahmen der operativen Erprobung des Projekts auch ein in Lettland entwickeltes unbemanntes Bodenfahrzeug. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 55 Mio Euro, wovon knapp 50 Mio Euro aus dem Europäischen Verteidigungsfonds stammen. Es vereint 29 Partner aus 15 EU-Mitgliedstaaten mit dem Ziel, einsatzbereite unbemannte Bodensysteme bereitzustellen und die Autonomie der militärischen Robotik in Europa voranzutreiben. Martin Klingsporn
OID+ LMT Group sichert sich bedeutenden Rüstungsauftrag
Das lettische Telekommunikationsunternehmen LMT Group hat eine zentrale Rolle im zweiten großen Militär-Robotikprogramm der EU, iMUGS2, übernommen, berichtet „bne intellinews“ unter Berufung auf lokale Fachmedien. Das vom Europäischen Verteidigungsfonds geförderte Projekt zielt darauf ab, die Fähigkeiten autonomer Gefechtsfeldsysteme zu stärken.
LMT wird im Rahmen des Projekts die Entwicklung taktischer 4G- und 5G-Kommunikationssysteme sowie von Führungs- und Kontrollsystemen leiten. Das Unternehmen wird außerdem für die Integration unbemannter Luftfahrtsysteme in eine umfassendere Systemarchitektur verantwortlich sein und so die Interoperabilität zwischen Luft- und Bodeneinheiten gewährleisten.
„iMUGS2 ist ein wichtiger Schritt hin zu domänenübergreifenden Operationen der nächsten Generation. Unser Team wird im Rahmen des Projekts die Entwicklung von Kommunikations- und autonomen Systemfähigkeiten der nächsten Generation vorantreiben, die schnellere, sicherere und robustere taktische Operationen ermöglichen. Wir sind stolz darauf, Lettlands technologische Stärken einzusetzen, um zur Verteidigungsfähigkeit und Führungsrolle Europas beizutragen“, sagte Juris Binde, Präsident der LMT Group. Das von Milrem Robotics koordinierte Projekt iMUGS2 baut auf der Vorgängerinitiative iMUGS auf. Ziel ist die Entwicklung einer skalierbaren, sicheren und interoperablen Architektur, die den gemeinsamen Einsatz bemannter und unbemannter Plattformen in verschiedenen Einsatzbereichen ermöglicht. Im Rahmen des Programms konzentriert sich LMT auf sichere Gefechtsfeldkommunikation, die Integration unbemannter Systeme und die Entwicklung interoperabler Lösungen. Das Unternehmen testet im Rahmen der operativen Erprobung des Projekts auch ein in Lettland entwickeltes unbemanntes Bodenfahrzeug. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund 55 Mio Euro, wovon knapp 50 Mio Euro aus dem Europäischen Verteidigungsfonds stammen. Es vereint 29 Partner aus 15 EU-Mitgliedstaaten mit dem Ziel, einsatzbereite unbemannte Bodensysteme bereitzustellen und die Autonomie der militärischen Robotik in Europa voranzutreiben.
Martin Klingsporn