Die in Rom ansässige Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat laut „APA“ einen dreijährigen Notfall- und Wiederaufbauplan für die ukrainische Landwirtschaft für den Zeitraum von 2026 bis 2028 veröffentlicht. Ziel ist es, die Produktionskapazitäten wiederherzustellen und den Sektor zu stabilisieren. Auf diese Weise sollen die landwirtschaftlichen Lebensgrundlagen geschützt werden. Besonders stark betroffen von den Kriegsfolgen sind die Frontregionen, wo landwirtschaftliche Infrastrukturen beschädigt oder zerstört wurden, der Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen durch explosive Kriegsreste eingeschränkt ist und Produzenten mit Arbeitskräftemangel sowie steigenden Produktionskosten konfrontiert sind. Diese Faktoren haben Produktionszyklen unterbrochen, den Marktzugang erschwert und die Leistungsfähigkeit des Agrarsektors auf ein reines Überlebensniveau reduziert, teilte die FAO in einer Erklärung mit. Im Mittelpunkt des FAO-Plans stehen der Schutz der Lebensmittelproduktion für Kleinbauern, die Wiederherstellung produktiver Ressourcen, die gezielte Sanierung landwirtschaftlicher Flächen sowie die Förderung einer marktorientierten und klimaresilienten Produktion. Der Plan basiert auf drei Säulen: Datengrundlagen und Koordinierung, landwirtschaftliche Nothilfe sowie schneller Wiederaufbau. Gemeinsam sollen sie sicherstellen, dass die Unterstützung gezielt, datengestützt und mit den nationalen Prioritäten abgestimmt erfolgt und zugleich den schrittweisen Übergang von humanitärer Hilfe hin zu langfristiger Erholung und Resilienz ermöglicht. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Frontregionen, Frauen und Jugendlichen, Binnenvertriebenen und Rückkehrern sowie der Sanierung von landwirtschaftlichen Flächen, die durch Explosionsrisiken belastet sind – eine Grundvoraussetzung für die Wiederaufnahme der Produktion, die Stärkung der Ernährungssicherheit und sichere wirtschaftliche Aktivitäten im ländlichen Raum. Derzeit beläuft sich das aktive FAO-Portfolio in der Ukraine auf 25,9 Mio US-Dollar, davon sind 24 Mio Dollar für Notfall- und Wiederaufbaumaßnahmen vorgesehen. Zusätzliche Mittel werden benötigt, um die Reichweite der Maßnahmen auszuweiten, eine weitere Erosion der Produktionskapazitäten zu verhindern und sicherzustellen, dass die Landwirtschaft eine tragende Rolle für den langfristigen Wiederaufbau und die Entwicklung des Landes behält. Seit der Eskalation des Krieges im Jahr 2022 hat die FAO mehr als 300.000 ländliche Haushalte sowie fast 17.000 kleine Agrar- und Lebensmittelunternehmen unterstützt. Landwirte und Familien, die insgesamt über 22.000 Hektar bewirtschaften, erhielten gezielte Hilfe, um ihre landwirtschaftlichen Tätigkeiten wiederaufzunehmen und ihre Lebensgrundlagen neu aufzubauen. Der Notfall- und Wiederaufbauplan für die Ukraine 2026 bis 2028 soll damit einen klaren Rahmen schaffen, um die Unterstützung angesichts der weiterhin akuten kriegsbedingten Bedürfnisse deutlich zu verstärken.
OID+ UNO veröffentlicht Plan für Landwirtschaft
Die in Rom ansässige Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat laut „APA“ einen dreijährigen Notfall- und Wiederaufbauplan für die ukrainische Landwirtschaft für den Zeitraum von 2026 bis 2028 veröffentlicht. Ziel ist es, die Produktionskapazitäten wiederherzustellen und den Sektor zu stabilisieren.
Auf diese Weise sollen die landwirtschaftlichen Lebensgrundlagen geschützt werden. Besonders stark betroffen von den Kriegsfolgen sind die Frontregionen, wo landwirtschaftliche Infrastrukturen beschädigt oder zerstört wurden, der Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen durch explosive Kriegsreste eingeschränkt ist und Produzenten mit Arbeitskräftemangel sowie steigenden Produktionskosten konfrontiert sind. Diese Faktoren haben Produktionszyklen unterbrochen, den Marktzugang erschwert und die Leistungsfähigkeit des Agrarsektors auf ein reines Überlebensniveau reduziert, teilte die FAO in einer Erklärung mit. Im Mittelpunkt des FAO-Plans stehen der Schutz der Lebensmittelproduktion für Kleinbauern, die Wiederherstellung produktiver Ressourcen, die gezielte Sanierung landwirtschaftlicher Flächen sowie die Förderung einer marktorientierten und klimaresilienten Produktion.
Der Plan basiert auf drei Säulen: Datengrundlagen und Koordinierung, landwirtschaftliche Nothilfe sowie schneller Wiederaufbau. Gemeinsam sollen sie sicherstellen, dass die Unterstützung gezielt, datengestützt und mit den nationalen Prioritäten abgestimmt erfolgt und zugleich den schrittweisen Übergang von humanitärer Hilfe hin zu langfristiger Erholung und Resilienz ermöglicht. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Frontregionen, Frauen und Jugendlichen, Binnenvertriebenen und Rückkehrern sowie der Sanierung von landwirtschaftlichen Flächen, die durch Explosionsrisiken belastet sind – eine Grundvoraussetzung für die Wiederaufnahme der Produktion, die Stärkung der Ernährungssicherheit und sichere wirtschaftliche Aktivitäten im ländlichen Raum.
Derzeit beläuft sich das aktive FAO-Portfolio in der Ukraine auf 25,9 Mio US-Dollar, davon sind 24 Mio Dollar für Notfall- und Wiederaufbaumaßnahmen vorgesehen. Zusätzliche Mittel werden benötigt, um die Reichweite der Maßnahmen auszuweiten, eine weitere Erosion der Produktionskapazitäten zu verhindern und sicherzustellen, dass die Landwirtschaft eine tragende Rolle für den langfristigen Wiederaufbau und die Entwicklung des Landes behält.
Seit der Eskalation des Krieges im Jahr 2022 hat die FAO mehr als 300.000 ländliche Haushalte sowie fast 17.000 kleine Agrar- und Lebensmittelunternehmen unterstützt. Landwirte und Familien, die insgesamt über 22.000 Hektar bewirtschaften, erhielten gezielte Hilfe, um ihre landwirtschaftlichen Tätigkeiten wiederaufzunehmen und ihre Lebensgrundlagen neu aufzubauen. Der Notfall- und Wiederaufbauplan für die Ukraine 2026 bis 2028 soll damit einen klaren Rahmen schaffen, um die Unterstützung angesichts der weiterhin akuten kriegsbedingten Bedürfnisse deutlich zu verstärken.