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AsienInsider: HieFo muss US-Chip-Assets verkaufen

By ExportManager Asien - Redaktion on 01/09/2026

ALHAMBRA (NfA)–US-Präsident Donald Trump hat den erzwungenen Verkauf von Halbleiter-Assets der HieFo Corporation angeordnet, einem in Delaware registrierten Unternehmen, wie „South China Morning Post“ berichtet. HieFo wird laut Trump von einem chinesischen Staatsbürger kontrolliert. In einer Exekutivanordnung gemäß dem Verteidigungsproduktionsgesetz erklärte Trump, es gebe „glaubwürdige Beweise“ dafür, dass die Übernahme der digitalen Chips und der damit verbundenen Wafer-Design-, Fertigungs- und Verarbeitungsgeschäfte der in New Jersey ansässigen Emcore Corporation durch HieFo die nationale Sicherheit der USA gefährden könnte.
Die Exekutivanordnung untersagt HieFo jegliche Eigentumsrechte an den Vermögenswerten von Emcore und räumt dem Unternehmen bis zu 180 Tage Zeit ein, diese zu veräußern. Die Veräußerung unterliegt der Aufsicht des Ausschusses für Auslandsinvestitionen in den Vereinigten Staaten (CFIUS). Die am 30. April 2024 abgeschlossene Transaktion im Wert von rund 3 Mio US-Dollar wird damit faktisch rückgängig gemacht.
CFIUS ist befugt, das Unternehmen zu prüfen und zusätzliche Maßnahmen zur Durchsetzung der Bestimmungen zu ergreifen. Dieser Schritt unterstreicht Washingtons verstärkte Kontrolle chinesischer Investitionen in sensible US-amerikanische Halbleiter- und Hightech-Fertigungssektoren angesichts des eskalierenden geopolitischen und technologischen Wettbewerbs mit Beijing.

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