DOW JONES–China hat begonnen, die Exporte von seltenen Erden und Magneten aus seltenen Erden nach Japan zu drosseln. Dies ist ein potenzieller Schlag für japanische Unternehmen, die diese nutzen, um Komponenten für globale Chip-Hersteller, Autokonzerne und Rüstungsfirmen zu produzieren. Der Schritt ist die jüngste Strafmaßnahme Beijings gegen Japan wegen Äußerungen von Premierministerin Sanae Takaichi Ende vergangenen Jahres. Sie hatte angedeutet, dass das Land in einen Konflikt um Taiwan verwickelt werden könnte. China hat geschworen, die selbst regierte Insel notfalls mit Gewalt einzunehmen. Beijing setzt seine Kontrolle über seltene Erden als wirtschaftliche Waffe ein. Nachdem Beijing im vergangenen Jahr die Exporte seltener Erden an US-Unternehmen gestoppt hatte, zog sich US-Präsident Donald Trump in seinem Handelskrieg mit China zurück. Chinas neue Beschränkungen für Exporte nach Japan – einem engen US-Verbündeten und wichtigen Industriepartner – zeigen, dass Beijing weiterhin bereit ist, die Mineralien als geopolitisches Druckmittel zu nutzen. Exportverbot für Dual-Use-Güter Zuvor kündigte China ein breites Exportverbot für sogenannte Dual-Use-Güter mit potenzieller militärischer Anwendung nach Japan an. Seither hat China begonnen, die Exporte von knappen und teuren „schweren“ seltenen Erden sowie der leistungsstarken Magnete, die diese enthalten, an japanische Unternehmen einzuschränken. Dies berichteten zwei Exporteure in China. Eine weitere mit Entscheidungen der chinesischen Regierung vertraute Person sagte, die Prüfung von Anträgen für Exportlizenzen nach Japan sei gestoppt worden. Die Lizenzbeschränkungen erstreckten sich über die gesamte japanische Industrie und zielten nicht nur auf japanische Rüstungsunternehmen ab, sagten die Personen. Anfang der Woche hatte „China Daily“, ein staatliches Medium, berichtet, China erwäge eine Verschärfung der Prüfungen von Genehmigungen für die Ausfuhr bestimmter Produkte aus seltenen Erden nach Japan. Chinas Handelsministerium reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme. Sollten die chinesischen Beschränkungen für seltene Erden aufrechterhalten werden, könnten sie im Laufe des Jahres wirtschaftliche Verluste in Höhe von umgerechnet etwa 17 Mrd Dollar verursachen. Das schätzt das Nomura Research Institute.
AsienInsider: Japanische Versorgung mit seltenen Erden gekappt
DOW JONES–China hat begonnen, die Exporte von seltenen Erden und Magneten aus seltenen Erden nach Japan zu drosseln. Dies ist ein potenzieller Schlag für japanische Unternehmen, die diese nutzen, um Komponenten für globale Chip-Hersteller, Autokonzerne und Rüstungsfirmen zu produzieren. Der Schritt ist die jüngste Strafmaßnahme Beijings gegen Japan wegen Äußerungen von Premierministerin Sanae Takaichi Ende vergangenen Jahres. Sie hatte angedeutet, dass das Land in einen Konflikt um Taiwan verwickelt werden könnte. China hat geschworen, die selbst regierte Insel notfalls mit Gewalt einzunehmen.
Beijing setzt seine Kontrolle über seltene Erden als wirtschaftliche Waffe ein. Nachdem Beijing im vergangenen Jahr die Exporte seltener Erden an US-Unternehmen gestoppt hatte, zog sich US-Präsident Donald Trump in seinem Handelskrieg mit China zurück. Chinas neue Beschränkungen für Exporte nach Japan – einem engen US-Verbündeten und wichtigen Industriepartner – zeigen, dass Beijing weiterhin bereit ist, die Mineralien als geopolitisches Druckmittel zu nutzen.
Exportverbot für Dual-Use-Güter
Zuvor kündigte China ein breites Exportverbot für sogenannte Dual-Use-Güter mit potenzieller militärischer Anwendung nach Japan an. Seither hat China begonnen, die Exporte von knappen und teuren „schweren“ seltenen Erden sowie der leistungsstarken Magnete, die diese enthalten, an japanische Unternehmen einzuschränken. Dies berichteten zwei Exporteure in China.
Eine weitere mit Entscheidungen der chinesischen Regierung vertraute Person sagte, die Prüfung von Anträgen für Exportlizenzen nach Japan sei gestoppt worden. Die Lizenzbeschränkungen erstreckten sich über die gesamte japanische Industrie und zielten nicht nur auf japanische Rüstungsunternehmen ab, sagten die Personen.
Anfang der Woche hatte „China Daily“, ein staatliches Medium, berichtet, China erwäge eine Verschärfung der Prüfungen von Genehmigungen für die Ausfuhr bestimmter Produkte aus seltenen Erden nach Japan. Chinas Handelsministerium reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.
Sollten die chinesischen Beschränkungen für seltene Erden aufrechterhalten werden, könnten sie im Laufe des Jahres wirtschaftliche Verluste in Höhe von umgerechnet etwa 17 Mrd Dollar verursachen. Das schätzt das Nomura Research Institute.