HANOI (AFP)–Die vietnamesische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um voraussichtlich 8% gewachsen. Das Statistikamt in Hanoi veröffentlichte am Montag eine erste Schätzung des Bruttoinlandsproduktes. Das erwartete Wachstum wäre das stärkste seit 2022 – und dies trotz hoher Zölle von US-Präsident Donald Trump, die das südostasiatische Land besonders hart treffen. 2023 hatte das vietnamesische BIP um 5,1% und 2024 um 7,1% zugelegt. Vietnam ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Asiens. Sein Exportvolumen legte den vorläufigen Daten zufolge im vergangenen Jahr um 17% auf 475 Mrd US-Dollar zu. Die Importe, vor allem aus China, stiegen um 19% auf 455 Mrd Dollar. Vietnam exportiert besonders viel in die USA. Trump hatte das Land deshalb mit einem sehr hohen Zollsatz von über 40% belegt. Im Juli vereinbarten die beiden Länder einen niedrigeren Satz von 20%. Im Gegenzug öffnete Hanoi seinen Markt für US-Produkte, etwa für Autos. „Trotz der potenziellen Risiken im Zusammenhang mit den von den Vereinigten Staaten verhängten Zöllen hat Vietnam dank des starken Konsums seines Binnenmarktes, des Wachstums der Unternehmensinvestitionen und der öffentlichen Ausgaben Widerstandsfähigkeit bewiesen“, erklärte Chad Ovel, Partner bei der Private-Equity-Gesellschaft Mekong Capital.
AsienInsider: Wirtschaftswachstum trotzt 2025 den US-Zöllen
HANOI (AFP)–Die vietnamesische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um voraussichtlich 8% gewachsen. Das Statistikamt in Hanoi veröffentlichte am Montag eine erste Schätzung des Bruttoinlandsproduktes. Das erwartete Wachstum wäre das stärkste seit 2022 – und dies trotz hoher Zölle von US-Präsident Donald Trump, die das südostasiatische Land besonders hart treffen. 2023 hatte das vietnamesische BIP um 5,1% und 2024 um 7,1% zugelegt. Vietnam ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Asiens.
Sein Exportvolumen legte den vorläufigen Daten zufolge im vergangenen Jahr um 17% auf 475 Mrd US-Dollar zu. Die Importe, vor allem aus China, stiegen um 19% auf 455 Mrd Dollar. Vietnam exportiert besonders viel in die USA. Trump hatte das Land deshalb mit einem sehr hohen Zollsatz von über 40% belegt. Im Juli vereinbarten die beiden Länder einen niedrigeren Satz von 20%. Im Gegenzug öffnete Hanoi seinen Markt für US-Produkte, etwa für Autos.
„Trotz der potenziellen Risiken im Zusammenhang mit den von den Vereinigten Staaten verhängten Zöllen hat Vietnam dank des starken Konsums seines Binnenmarktes, des Wachstums der Unternehmensinvestitionen und der öffentlichen Ausgaben Widerstandsfähigkeit bewiesen“, erklärte Chad Ovel, Partner bei der Private-Equity-Gesellschaft Mekong Capital.